Die hektisch-unüberlegte Reaktion der Jungen Welt noch während der Buchmesse ist ein Indiz dafür, dass die Ausgabe "Endlich kracht's in der jungen Welt" ins Schwarze getroffen hat: Wie aufgescheuchte Hühner rannten die Jungen Welt Fritzen auf der Buchmesse herum , um die breit verteilten und im übrigen in der ganzen BRD verschickten Nummern ausfindig zu machen. Zu spät!!
1. Die uralte demagogische Grundidee des Dietmar K. Artikels ist die "Rechts gleich Links" Forme: Die Methode hier ist, die FAZ und die Redaktion der "gefakten" Jungen Welt (Redaktion Rote Junge Welt) gleichzusetzen. Das nennt man kurz "Diffamieren statt Argumentieren ".
2. Der zweite Teil des Artikels, nachdem die FAZ abgehandelt worden war, behandelt nun Gegen die Strömung. Dabei wird die Methode verwendet, nur Schlussfolgerungen --über die DGB-Führung und über Oskar Lafontaine-- im Ton der Empörung zu zitieren und lügnerisch zu behaupten, wir hätten diese Schlussfolgerung nicht begründet. So entsteht die Lüge, wir hätten mit Beschimpfungen Argumente ersetzt. Klar wird, dass Koschmieder mit Chefallüren in DKP-Duktus Lafontaine und die DGB-Führung schützen will.
3. Wichtiger als das was er als angebliche "Entgegnung" schreibt, ist das, was er NICHT schreibt: Auf die Kritiken in Hinblick der Unterstützung des Regimes im Iran, der Hamas und Hisbollah wird mit keinem Wort eingegangenen.
So gilt der alte Satz: D. Koschmider: Theoretisch eine Null, als Intrigant in seinem Element, politisch reaktionär, - eine üble Karikatur auf einen Kommunisten.
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